25. Juli 2016
Grundsatzurteil zur Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers
 

Viele Arbeitnehmer arbeiten mittlerweile von zu Hause aus. Die steuerliche Anerkennung und ausschließlich berufliche Nutzung können zu Problemen bei der Hausratversicherung führen.

Steuerlich anerkannt wird das häusliche Arbeitszimmer nach einer Grundsatzentscheidung des Bundesfinanzhofs (Az. GrS 1/14) nur, wenn der Raum ausschließlich oder zumindest nahezu ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt wird. Arbeitsecken und gemischte Räume fallen nicht darunter. Ein häusliches Arbeitszimmer müsse wie ein Büro eingerichtet sein und ausschließlich oder nahezu ausschließlich für betriebliche/berufliche Zwecke genutzt werden, so der Bundesfinanzhof.

Probleme bei der Hausratversicherung

In der Hausratversicherung kann genau dies zu Problemen führen. Dort sind in den Versicherungsbedingungen nur Räume mitversichert, die zu privaten Wohnzwecken dienen. Räume, die ausschließlich beruflich oder gewerblich genutzt werden, fallen grundsätzlich nicht darunter. Für sie müsste eine extra Betriebsinhaltsversicherung abgeschlossen werden, die relativ teuer ist.

Arbeitszimmer in Einzelfällen mitversichert

Wer ein häusliches Arbeitszimmer oder im Nebengewerbe ein Büro in seinem Haus nutzt, sollte auf alle Fälle rechtzeitig mit seiner Hausratversicherung abklären, ob dies im Versicherungsschutz mitversichert ist. Manche Hausratversicherer schließen beruflich genutzte Räume zumindest teilweise ein.

 
Quelle: WMD-Brokerchannel
 

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Informationen aus externen Quellen nicht überprüfen.
Eine Haftung unsererseits ist ausgeschlossen.

„Die Anlageberatung und die Anlagevermittlung im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) biete/n ich/wir Ihnen als vertraglich gebundene/r Vermittler im Sinne des KWG im Auftrag, im Namen und für Rechnung der Fürst Fugger Privatbank Aktiengesellschaft, Maximilianstr. 38, 86150 Augsburg an.
Weitere Informationen finden Sie im Impressum.“